Dr. med. dent. Sibylle Ugoljew

Erster Zahn – Neue Aufgabe

Sie als Eltern können viel für die Zahngesundheit Ihres Kindes tun – und das vom ersten Zahn an. Diese Tipps unterstützen Sie dabei:

  • Putzen Sie zu Beginn die ersten Zähnchen vorsichtig einmal täglich – am Anfang noch ohne Zahnpasta und evtl. mit Wattestäbchen.
  • Putzen Sie später die Milchzähne nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen.
  • Verwenden Sie für Ihr Kind altersgerechte Zahnbürsten mit besonders kleinem Kopf und dickem Handgriff. Achten Sie auf die Altersangaben auf der Packung.
  • Verwenden Sie Zahnpasta mit Fluorid. Allerdings: Die Kleinen verschlucken noch viel Zahnpasta. Wählen Sie deswegen eine Zahnpasta mit kindgerechter Fluoridkonzentration.
  • Lassen Sie Ihr Kinder ab etwa drei Jahren selbständiger putzen – dabei gilt: Nachkontrolle bewährt sich!
  • Das Putzsystem „KAI“ hat sich in der Zahnpflege für Kinder bewährt: Hier werden Ober- und Unterkiefer immer in der gleichen Reihenfolge geputzt, damit keine Zahnfläche vergessen wird. „KAI“ steht dabei für K = Kauflächen, A = außen und I = Innen.
  • Nutzen Sie unser Prophylaxe-Programm in der Kindersprechstunde. Hier sorgen wir stressfrei und freundlich für gesunde Zähne.

... und was ist mit Süßigkeiten? – Vom vernünftigen Umgang mit Zucker

Der Mensch hat eine natürliche Vorliebe für alles Süße. Doch das schadet unseren Zähnen.
Ganz auf Süßigkeiten zu verzichten, gelingt wohl nur auf der sprichwörtlichen „einsamen Insel“. Doch ein vernünftiger Umgang mit dem süßen Kram lässt sich lehren und lernen:

  • Verzichten Sie auf übersüßte Kindertees, -säfte und –breie bei kleinen Kindern.
  • Vorsicht vor dem Dauerlutscher! – Lieb gemeint von Bäcker, Nachbarin oder sogar Arzt, doch als Belohnung oder zur Beruhigung nicht geeignet.
  • Genießen Sie den köstlichen Eigengeschmack von Obst! Verzichten Sie darauf, die Erdbeeren mit Zucker zu überdecken.
  • Schaffen Sie Zuckerbewusstsein bei älteren Kindern! Werden Sie zu „Zucker-Detektiven“! – Kennen Sie zum Beispiel den Zuckeranteil Ihres Fertig-Müslis? (Der liegt oft bei 25 %!)
  • Suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern nach zuckerfreien Knabberalternativen wie Nüsse oder Rohkost.

Und wenn es unbedingt etwas Süßes sein soll, geben Sie es nur zu bestimmten Zeiten und nicht über den ganzen Tag verteilt. So kann der Speichel den Säureangriff besser neutralisieren.

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